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Filmreihe


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Donnerstag 25.9., 19:30 Uhr, Artenne
MEIN ERSTER BERG
FILM IV

Erich Langjahr / Schweiz / 2012 / 97 min
Der 69-jährige Erich Langjahr ist der Entdecker der filmischen Langsamkeit. Und gleichzeitig der sorgfältigste Dokumentarist helvetischer Traditionen in der ländlichen oder alpinen Schweiz.

Ich bin am Tor zur Innerschweiz aufgewachsen mit Blick auf die Rigi. Seit meiner Kindheit hat mich die mächtige Kulisse dieses Berges beeindruckt. Albrecht von Bonstetten, Dekan des Klosters Einsiedeln, hatte 1480 die Rigi als Zentrum der Welt definiert. Als Zeitzeuge von heute gehe ich im Film «Mein erster Berg» diesem Zentrum nach.
Auch für den Älpler Märtel Schindler ist die Rigi sein erster Berg. Er ist dort aufgewachsen und lebt und arbeitet wie schon seine Vorfahren an diesem Tourismus- und Freizeitberg. Ich versuche in diesem Film die Mitte auszuloten, die Mitte einer Landschaft und die Mitte eines Lebensbildes. Dies auch im Sinne eines Zeitbildes aus der Mitte der Schweiz.


Früh wurde die Rigi zum beliebten Reiseziel. Zunächst als Pilgerort: Ab 1700 begann ein reger Wallfahrtsbetrieb zur dortigen Kapelle; bis zu 25.000 katholische Pilger waren es manches Jahr. Abgelöst wurden sie von Kurgästen und Hotelbetriebe entstanden. Im 19. Jahrhundert begannen Dichter, Künstler und Berühmtheiten aus Europa den knapp 1800 Meter hohen Berg zu stürmen.

Je länger «Mein erster Berg» dauert, desto intensiver wird er. Erich Langjahr ist der Clint Eastwood des Schweizer Dok-Films.
Christian Jungen, NZZ am Sonntag

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Donnerstag 9.10., 19:30 Uhr, Artenne
ALPI
FILM V

Armin Linke, Schweiz 2011, 60 min
Der Film »Alpi« von Armin Linke ist das Resultat einer siebenjährigen Recherche über ein aktuelles Bild der Alpen, einerseits als europäisches Klischee, andererseits als komplexer anthropologischer Raum. Thema sind die kulturellen, sozialen, ökonomischen, landschaftlichen und klimatischen Veränderungsprozesse, für die die Alpenregion modellhaft steht.


Donnerstag 5.6., 19:30 Uhr, Artenne
SERBI.ARTE
serbi.arte
FILM I

Kurzfilme von Miloš Tomić
In Kooperation mit Kellergalerie, Schruns.
Bereits als Kind sammelte Miloš Tomić (geboren 1976) allerlei Krimskrams. Das Studium an der renommierten Prager Filmuniversität schloss er mit einer Dissertation über »Die Kostbarkeit ausrangierter Objekte für Film und Fotografie« ab. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen stets alltägliche Gegenstände wie Plastiksäcke, Haare, Geräusche und Burda Magazine. Sein Werk wurde 2013 im Serbischen Pavillon der Biennale in Venedig gezeigt. In der Artenne präsentiert Tomić seine Kurzfilme und spricht über die Bedeutung des Sammelns für sein Schaffen.
serbi.arte im Facebook

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Regieplatz
Kuratorin Film der Map Galerie, Schruns im Gespräch



Marlene Hronek, Walgau TV


Donnerstag 11.9., 19:30 Uhr, Artenne
WASTE LAND
FILM II

Lucy Walker / Brasilien, Großbritannien /
2010 / 99 min
Lucy Walker begleitete mit der Kamera den Fotografen und Bildhauer Vic Muniz bei ei¬nem Kunstprojekt mit Müllsammlern auf einer Müllkippe bei Rio de Janeiro in Brasilien.

Donnerstag 18.9., 19:30 Uhr, Artenne
DER IMKER
FILM III

Mano Khalil / Schweiz / 2013 / 112 min
Die Tragödie eines alten Emigranten, dem die Heimat Fremde wurde und die fremde nicht Heimat geworden ist.
Mano Khalil erzählt die berührende Geschichte von Ibrahim Gezer. Die Wirren des türkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen über fünfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen und das unerschütterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft für die Bienenzucht in der Schweiz zurück zum Leben gefunden.

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Der Imker – eine Geschichte voller Traurigkeit und Ironie, die jedem guten Spielfilm ebenbürtig ist.
Geri Krebs, NZZ
Ein feinfühliges Portrait eines Mannes, der den Bienen so viel Zuneigung entgegenbringt, wie seinen Enkeln und sich nirgends so geborgen fühlt wie in der Natur.
Muriel Gnehm, Basler Zeitung
Infos zum Film >> http://www.derimker.ch/

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Filmreihe mit Unterstützung von Walter Gaspari.


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