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Vorträge


Freitag 16.5., 19:30 Uhr, Artenne
WIRTSCHAFT GESELLSCHAFT UND POLITIK IM WALGAU IM 19. JH
VORTRAG

Univ. Prof. Dr. Gerhard Wanner
In Kooperation mit der Rheticus-Gesellschaft.
Den entscheidenden Anstoß zur Modernisierung Vorarlbergs brachte die Industrialisierung ab der 1. Hälfte des 19. Jhs. Dadurch entstanden aber auch Klassengegensätze zwischen Liberalen und Katholisch-Konservativen, zwischen »eingeborenen« Kleinbauern und zugewandertem Proletariat aus dem welschen Tirol. Während sich auf der wasserarmen Sonnenseite des Walgaus das arme Kleinbauerntum hielt, wirkten die Fabriksorte als Magnet für Arbeitsuchende. Es war kein friedliches Jahrhundert — kulturelle
Verunsicherung, existentielle Ängste und gesellschaftliche Polarisierung waren an der Tagesordnung.

Wanner_Walgau_schlatter

Donnerstag 12.6., 20 Uhr, Wolfhaus, Gemeindeamt Nenzing
DER WALGAU IM SPÄTMITTELALTER
VORTRAG

Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner
In Kooperation mit dem Geschichtsverein
Beschling-Latz und dem Archiv Nenzing.
Zum Walgau zählte einst beinahe der gesamte Südteil des heutigen Bundeslandes Vorarlberg. Der Vortrag zeichnet nach, wie hier im Spätmittelalter die — zum Teil bis heute erhaltenen — politischen Strukturen entstanden. Die Entwicklung schwankte dabei einige Zeit zwischen Ausbildung eines eigenen Landes und herr¬schaftlicher Zersplitterung. Von der einstigen Bedeutung der Region zeugt der Umstand, dass »Walgau« um 1500 zum ersten Landesnamen Vorarlbergs wurde.

Walgau_landessiegel_Schlatter


Donnerstag, 10.7, 20 h, Kunstforum Montafon
VORARLBERG ODER SO
Was soll das neue vorarlberg museum im 21. Jahrhundert sammeln?
im Rahmen der Ausstellung 'Vom Jagen und Sammeln'
VORTRAG VON DIR. DR. ANDREAS RUDIGIER

Thematische Gruppenausstellungen haben im Kunstforum Montafon eine lange Tradition. Heuer ist es ein Thema, das seit geraumer Zeit die Region beschäftigt: Sammlerleidenschaft. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit den Montafoner Museen, die im Rahmen des Leader-Projektes „Materielles Kulturerbe Montafon“ eine nachhaltige Sammelstrategie für alle Museen der Talschaft entwickeln, sowie der ARTENNE NENZING, deren aktuelle Schau den Titel „Walgau sammeln“ trägt.
Das KFM erweitert dieses Thema um den Begriff des Jagens und lässt diesen Themenkomplex von zeitgenössischen bildenden KünstlerInnen interpretieren: Deborah Sengl bringt ein lebensgroßes Tierpräparat eines „Oryxlöwen“ mit – einem Hybrid aus Jäger und Gejagtem, Löwe und Antilope. Die Malerin Sabina Mlejnek ist passionierte Jägerin und verarbeitet Jagdmotive in Mischtechniken. Die Künstlergruppe G.R.A.M. verarbeitet in ihren Fotografien die moderne Jagd der Paparazzis, während Trevor Paglen die Jäger jagt: offiziell nicht existente, amerikanische Militäranlagen, die er mit gewaltigen Brennweiten meilenweit heranzoomt. Die Sammelleidenschaft erfährt ihre künstlerische Umsetzung bei Julia Brodaufs Druckgraphiken von Schallplatten, Georg Salners riesiger Sammlung aus roten Nippes und Trash, sowie in Nives Widauers Stickbildern, die mit ironischen Veränderungen aufwarten. Sie zeigt außerdem das Video "Global Globes", in dem insgesamt 290 Globen eine wesentliche Rolle spielen... Information zur Ausstellung, zu den Öffnungszeiten auf Kunstform Montafon

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