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ARTENNE 25 AUSSTELLUNGEN


ARTquer - Resonanz und Wunder - ARTENNE 25
Wir starten mit zwei Ausstellungen ins Frühjahr. Im Herbst 2019 werden die Aktivitäten der Kulturinitiative - von der Tenneale hin zur Gründung des Vereins Artenne im Jahre 2008 im Rahmen eines EU-Leader- in die Gegenwart - aufgearbeitet, hinterleuchtet und zur Diskussion gestellt.

ARTquer
5. - 26. Mai 2019
ARTquer – Tiere als Thema

Bei ARTquer handelt es sich um eine Co-Kunst-Ateliergemeinschaft, bei der geistig oder körperlich mehr oder weniger Behinderte unter Anleitung von Erika Lutz eigenständige Kunstwerke schaffen. Aushängeschild von „Artquer“ ist zweifelsohne WolfGeorg, der bereits auf zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland verweisen kann. WolfGeorg, 1987 in Feldkirch geboren, ist ein obsessiver Künstler, der scharfzähnige Tiere wie Schakale, Wölfe oder Tiger in das Zentrum seines Schaffens rückt. Die „wilden Bestien“ sollen einerseits Angst und Schrecken, andererseits Schutz und Sicherheit transportieren. Im Laufe der Zeit wurden die Tiere immer gefährlicher. WolfGeorg beweist, wie mutig er ist, indem er diese Tiere aushält. Der Künstler entwickelt die furchterregenden „Monster“ in unendlich großen Serien sowohl skulptural als auch zeichnerisch. Durch die Ästhetik der Wiederholung gelingt WolfGeorg eine ganz spezifische Art der visuellen Rhythmik und Konformität. Beide Disziplinen, Zeichnung und Skulptur, stehen bei WolfGeorg gleichwertig nebeneinander.

Auch Uwe Filmoser, der in Rankweil lebt und bald seinen 50er feiert, hat bereits des öfteren ausgestellt. Er arbeitet ausser bei ARTquer auch noch bei der Lebenshilfe und verfügt über eine ausgesprochen künstlerische Ader. Beim Schaffen von Fledermäusen, grünen Hunden, Katzen und Kistentiere geht er nicht nur überaus geschickt, sondern auch mit enormer Ausdauer vor. Seine Kistentiere sind etwas ganz Besonderes. Sie verfügen über Deckel, den man aufklappen kann, um Dinge im Inneren der Tiere verstauen zu können. Er ist auch ein eifriger Zeichner von Dingen, die ihn umgeben. Vor allem seine Lampen-Zeichnungen haben schon viele Abnehmer gefunden.

Leon Wüst ist zur Zeit das jüngste Ateliermitglied und seit Herbst 2016 Teil von ARTquer. Er hat seine Schulpflicht beendet, arbeitet nun in einer Gärtnerei, und weil er künstlerisches Talent hat, kommt er nun am nachmittags in die Atelierwerkstatt. Am Liebsten zeichnet er mit Buntstiften, und zwar akribisch genau. Er bringt ganze Geschichten in seinen Bildern zum Ausdruck.
Sowohl bei Leon Wüst also auch bei WolfGeorg und Uwe Filzmoser nimmt das Tier einen zentralen thematischen Stellenwert ein.



Resonanz und Wunder
Dorothea Koch und Nicole Noack, Hamburg
2. Juni – 30. Juni 2019
Resonanz und Wunder
Dorothea Koch und Nicole Noack begegnen Gegenständen des Dachboden-Depots der Artenne mit dem Blick der Ortsfremden. Sie ordnen, assoziieren, verknüpfen, fügen hinzu, recherchieren. Dabei trauen sie den Sprunggelenken der Assoziation und lassen Raum für Absurdität. Sie verschieben Zugänge, Bedeutungsebenen und Kategorien - ein imaginäres Geflecht der Zusammenhänge entsteht. Nicht das schnelle Entschlüsseln von Bedeutung ist hierbei von Belang. Verbindungen finden, nicht suchen!

Nicole Noack ist Designerin und Künstlerin und lebt in Hamburg.
Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Alltagskultur, textiler Techniken und Wahrnehmungsverfeinerung.
Sie arbeitet außerdem als Kunstvermittlerin an Schulen und in der Erwachsenenbildung.
Sie ist Gründungsmitglied von rhz / Künstler_Innenkollektiv (www.rhzrhz.de)

Dorothea Koch
Künstlerin und Kulturarbeiterin, lebt und arbeitet in Hamburg
Performances / Inszenierungen in öffentlichen Räumen / Texte / textile Arbeiten / Medieninstallationen
Entwürfe von Wahrnehmungs- und Wirklichkeitsoptionen / Bewegung kollektiver Strukturen
Gündungsmitglied von rhz / Künstler_Innenkollektiv www.rhzrhz.de


ARTENNE 25
Sarah Schlatter Nenzing - Berlin

8.9. bis 20.10. 2019
Der Stall als Objekt, in dem Spuren der letzten 25 Jahre eingeschrieben sind. Der Stall ist die Projektionsfläche, das (dreidimensionale, also digitale) Blatt Papier, auf dem das Layout gesetzt wird. In jeder der weißen Flächen (Platzhalter für Fotografien, Filme, Kurztexte) steigt der Besucher in den imaginären Raum einer vergangenen Geschichte (Ausstellung, Event, Lesung, etc) ein. Innenraum: Themen der letzten 25 Jahre werden dort, wo es sinnvoll erscheint an der Original-Stelle (1:1) in der Form von Fotografien auf dem Trägermaterial Papier/Plane präsentiert. An ausgesuchten Stellen werden Themencluster präsentiert: die wichtigsten Ausstellungen, eine Dokumentation der Veranstaltungen mit dem Augenmerk auf die Teilnehmer und Besucher. An der Stirnseite der 2. Ebene zeigt ein Zeitstrahl 25 Jahre Artenne-Programm.

Wir laden KünstlerInnen und Experten ein, Statements zu den vergangenen 25 Jahren zu geben. Im Rahmen eines Symposiums stellen wir Fragen zur Wirkung und zum Themenspektrum in der Vergangenheit. Daraus ableitend möchten wir über zukünftige Programme von gesellschaftspolitischer Relevanz und experimentellen Kulturformen sprechen.

weiter zu den ARTENNE 25 Veranstaltungen


ResonanzundWunder
Foto: Dorothea Koch und Nicole Noack


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