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ARTENNE 25


Allgemeines zur Artenne

Seit 1994 fand im Sommer die TENNEALE im Wirtschaftstrakt des Bauernhauses Kirchgasse 6 in Nenzing statt. Die TENNEALE war als Kunstprojekt konzipiert und wurde in dieser Form bis 1999 durchgeführt. Parallel dazu gab es jeden Sommer ein Kinder- und Jugendprojekt. Ab 2005 bemühte sich die Privatinitiative vor dem Hintergrund regionaler Geschichte - vor allem die der kleinbäuerlichen Kultur - aktuelle Entwicklungen gemeinsam mit KulturhistorikerInnen, KünstlerInnen und MuseumsexpertInnen zu reflektieren (siehe auch Leitbild). Ein wichtiger Einschnitt bildete dabei das Ausstellungsprojekt Bergheimat 2005. 2008 wurde der Verein ARTENNE gegründet.

Highlights

Herausragende Kunst- und Kulturprojekte, in den letzten 25 Jahren waren: 1994 - 1996 Tenneale, 2010 Sommerfrische im Himmel, 2011 Haus, Stall, Garten, 2013 - 2014 Walgau Sammeln, Projekte mit Bernhard Kathan, sowie verschiedene Auszeichnungen


Chronologische Übersicht


2018 Heimat schöner Dinge
Die Beschäftigung mit Kulturgütern in der Region und damit verbunden die Auseinadersetzung mit der hauseigenen Ansammlung von Objekten und Alltagsgegenständen aus mehreren Generationen hat sich in den letzten Jahren als Schwerpunktthema entwickelt.
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2017 Sprechende Dachböden
Nach dem Auftakt im Herbst 2016 mit der Kunstausstellung Stöbern und Stolpern beschäftigten wir uns 2017 mit den kleinen Schätzen, die auf Dachböden und anderen Orten ihr Dasein fristen.
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2016 Stöbern und Stolpern
Wer stöbert, kann leicht stolpern – über Gegenstände, Texte, Fotos. Erinnerungen, Geschichten, Fakten; macht Entdeckungen, findet Unbekanntes, Vergessenes.
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2015 Pause
Die Ausstellung fokussiert die Pause im Sinne des Innehaltens, Schauens und Reflektierens. Gefragt wird, welche Möglichkeiten im Moment der Unterbrechung eröffnet werden. Zeitökonomie, Effizienz stellen in der produktionsorientierten Gesellschaft sowohl wirtschaftliche als auch wertorientierte Faktoren dar. Während in effizienzorientierten Arbeitsprozessen die Pause jene Zeit darstellt, in der die Menschen ihre Bedürfnisse befriedigen können, kann die Unterbrechung des beruhigenden Fortgangs auch bedrohlich werden. Der künstlerische Arbeitsbereich kann auf eine Tradition der schöpferischen Pause, der Tabula Rasa, sogar des Scheiterns der Produktion als Beginn und Neuorientierung zurückgreifen.
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2014 Suchen, Sammeln, Sichten II
Die Ausstellung „Walgau sammeln“ in der Artenne bildete das Herzstück und war Anknüpfungspunkt für das Programm der beiden Vereine „Kulturgütersammlung Walgau“ und Artenne. Während sich die Arbeit der Kulturgütersammlung Walgau auf die Sammlungen Privater im Walgau konzentrierte und für die Erhaltung dieser ein Konzept erarbeitet, konzentrierten sich die Aktivitäten der Artenne Zugänge zu zeitgenössischer Kunst, Film und Literatur im Rahmen des Themas „Sammeln“ zu vermitteln.
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2013 Suchen, Sammeln, Sichten I
In der Reihe „Kunst aus der Zeit“ präsentierte die Artenne zehn Künstlerinnen und Künstler zum Thema „Sammeln als Selbstentwurf“.
Diese wurden in einem Spannungsfeld zu den Sammlungen von Kulturgütern vor Ort gezeigt. Sowohl den KulturgütersammlerInnen wie den KünstlerInnen ist das Sammeln von Dingen ein sich selbst gestellter Auftrag. Den einen ist es ein Anliegen, Objekte und Geschichten zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben, bei den anderen kann es die Neugier am scheinbar Banalen sein oder das Interesse, auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam zu machen bzw. Gefundenes oder Gesammeltes in neue Kontexte zu stellen, mitunter mit kritischen oder ironischen Ansätzen, wie dies Roland Albrecht in seiner Sammlung der „Unerhörten Dinge“ aufzeigte.
2013

2012 Garten nutzen ziehen
Das Programm der Artenne 2012 kreist um den Garten. Gärten werden als Nutzbringer ebenso in den Blick genommen wie sie Anregung und Anliegen zu künstlerischer Auseinandersetzung bieten. Der bei der Artenne gelegene hauseigene Garten dient als Beispiel für die Geschichte des bäuerlichen Nutzgartens in unserer Region. In der Ausstellung ›Der Mensch und die Pflanzen. Blumen und Gärten in Vorarlberg‹ aus dem Jahre 1988 von Kathleen Sagmeister-Fox und Rudolf Sagmeister werden exemplarisch Selbstversorgungsgärten vorgestellt. In der von Alfred Graf kuratierten Künstlerausstellung spiegeln sich aktuelle Entwicklungen hin zu einer Renaissance des Nutzgartens im ländlichen und urbanen Raum. Filmdokumente von Ingrid Bertel und Renate Djukić zeigen Privatgärten.
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2011 Haus, Stall, Garten
Der Umbau der Veranstaltungsräume der Artenne im letzten Jahr gibt uns Anlass das ehemalige Bauernhaus und seine Nutzungsformen bis in die Gegenwart in den Mittelpunkt zu stellen. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft ist auch an diesem Haus nicht spurlos vorübergegangen. Mit Unterlagen aus dem hauseigenen Depot wird die Hausgeschichte, das Leben und Wirken einzelner BewohnerInnen erzählt. Rundgänge durch Stall, Garten und der unmittelbaren Nachbarschaft erläutern die Veränderungen der Haus- und Grundstücksnutzungen im Wandel der Zeit.
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2010 Dora.Schöne neue Kuhstallwelt
Ausgehend von den genannten Entwicklungen wird sich die Artenne 2010 mit dem Rind, der Rinderhaltung beschäftigen. Dezidiert wird sich diese Ausstellung nicht, wie dies in Heimatmuseen zumeist üblich ist, auf die Vergangenheit beschränken, sondern sich auch mit heutigen wie möglichen Entwicklungen in der Rinderhaltung beschäftigen.
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2009 Sommerfrische im Himmel
Der Verein »Artenne Nenzing« hat im Jahr 2009 über die Alpe und den Erholungsort Nenzinger Himmel eine über die Gemeindegrenzen hinaus beachtete Ausstellung mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Rahmenprogramm entwickelt und realisiert, die über 1.200 Besuchern aus Nah und Fern angelockt haben. Die Ausstellung thematisierte die Entwicklung im Gamperdonatal von der Alpnutzung zum Feriendorf, von der Gamperdond zum Nenzinger Himmel. Eine reiche Tradition rund um die Alpbewirtschaftung des Talkessels von »Gamperdona« hat die Verbundenheit der Nenzinger Bevölkerung mit diesem Naturjuwel wesentlich geprägt. Neun Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Liechtenstein und Deutschland reflektierten Sagen,Sommerfrische, Wege und Spuren im hochalpinen Raum aus ihrer jeweiligen Perspektive:
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2008 Vom Mangel zum Überfluss
Bernhard Kathan setzte sich in der Ausstellung mit dem Wandel unserer Kochtradition auseinander, der mit Veränderungen von Produktionsbedingungen einhergeht. Zu sehen war ein aus vierzig Schubladenelementen zusammengefügtes Kleinmuseum der bäuerlichen Esskultur. Ulrike Jussel zeigte parallel dazu eine Fotodokumentation zur Arbeits- und Produktionsweise der Bauern von heute in der Region. Kulinarisches aus der bäuerlichen Küche sowie Vorträge und erzählte Geschichten eröffneten weitere Perspektiven zum Thema. zum Rahmenprogramm


2007 Gräser, Blumen, Blüten
Mit dieser Ausstellung steht wieder ein Naturthema im Mittelpunkt, das sich im Wesentlichen mit der Artenvielfalt von Gräsern und Blumen in unmittelbarer Umgebung, nämlich dem Nenzinger Himmel, beschäftigt. Nach der Ausstellung „Bergheimat“ 2005, in der unterschiedliche Lebensräume wie Streuewiesen, Magerwiesen, Streuobstwiesen etc. thematiseirt wurden, fokussieren wir mit dieser Ausstellung den Blick auf das Detail, auf unscheinbare Gräser, Blumen und Blüten, die einzeln betrachtet, eine faszinierende Formenvielfalt eröffnen.
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2006 Vom Umgang mit Tennen, Ställen, Bauernhäusern
Bedingt durch die kleinbäuerlich geprägte Landwirtschaft hat das Bauernhaus bis in die jüngste Vergangenheit das Ortsbild der Vorarlberger Dörfer geprägt. Noch heute finden sich viele dieser Bauernhäuser, obwohl in den meisten von ihnen längst kein Vieh mehr gehalten wird. Was soll man mit einem Stallgebäude machen, in dem keine Tiere mehr stehen, dessen Heuboden kein Heu mehr kennt? Dieser Frage versucht Bernhard Kathan mit seinem Ausstellungsprojekt in der Artenne in Nenzing nachzugehen, ohne dabei Antworten zu präsentieren oder gar zu moralisieren. Kathan sammelt und dokumentiert den Ist-Zustand mittels Fotoapparat und beschreibt die Situation mit kurzen Texten.
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2005 Bergheimat
Kultur- und Umweltprojekt mit den Künstlern:
Christoph Aigner (Text, Fotos) Hubert Lampert (Skulptur) Michael Mittermayer (Druck) Silke Maier (Fotos, Soundarbeit) Sarah Schlatter (Fotos) Nikolaus Walter (Fotos) Sunhild Wollwaage (Installation)
Studie Naturlebensräume Nenzing: DI Georg Rauch, Mag. Georg Amann, Mag. Karin Holzer-Vötsch
In der Ausstellung „Strick, Besamungsset, Badeanzug. Das Alte und das Neue“ setzt sich Bernhard Kathan, Alltagsforscher, Innsbruck/Fraxern, mit den Veränderungen der kleinbäuerlichen Kultur in den letzten Jahrzehnten auseinander. Es sind beredte 40 Objekte zu sehen, die einen anderen Blick auf die Welt der kleinen Bauern erlauben. Sensen und Gabeln fehlen.
Über den Sommer beschäftigen sich KünstlerInnen aus Vorarlberg, Wien und Liechtenstein schwerpunktmäßig mit Natur-Lebensräumen in der Umgebung von Nenzing. Vom 1.-10. Oktober sind die Ergebnisse in der Ausstellung „Bergheimat. Eine künstlerische Annäherung“ in der Artenne zu sehen. Parallel dazu präsentieren Schülerinnen der Volks- und Hauptschule Nenzing, die sich vom Frühjahr bis zum Sommer mit den Natur-Lebensräumen im Unterricht beschäftigt haben, ihre Arbeiten.
mehr dazu Ausstellung von Bernhard Kathan

1997-2004
Malprojekte mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen, Ausstellungen etc.

1994 -1996
Gemeinsam mit Harald Gmeiner hat Helmut Schlatter die Idee entwickelt, das Wirtschaftsgebäude als Arbeitsplatz und Werkstatt für kreatives Schaffen zu nutzen. Die Grundidee dahinter war ambitionierte autodidakte KünstlerInnen mit akademischen KünstlerInnen auf Augenhöhe zusammenzubringen. Eingeladen wurden Freunde, Bekannte und KünsterlerInnen um diesen aussergewöhnlichen Arbeitsplatz zu nutzen. Es wurde gearbeitet, gekocht, gegessen, Musik gemacht und viel diskutiert. Die Begegnung mit Gleichgesinnten war eine große Bereicherung und die entstandenen Werke beachtlich. Josef (Pepi) Hanser, Grafiker in Bludenz unterstützte die 1. Ausstellung "tenneale" mit dem Entwurf einer Einladungskarte.
Die beteiligten Künstler bei der 1. Tenneale `94 waren: Harald Gemeiner, Georg Vith, Franz Marent, Ruth Malin-Rhomberg, Gerold Malin, Benjamin Krainer, Alois Galehr, Wolfgang Schnetzer und Helmut Schlatter​


KÜNSTLERINNEN und EXPERTEN hier weiterlesen

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PROJEKTE ab 2004

2018
Heimat schöner Dinge


2017
Sprechende Dachböden

2016
Stöbern und Stolpern

2015
Pause

2014
Suchen,Sammeln, Sichten


2013
Suchen, Sammeln, Sichten


2012
Garten nutzen ziehen

2011
Haus, Stall, Garten

TENNEALE 2010
Dora.Schöne neue Kuhstallwelt

TENNEALE 2009
Sommerfrische im Himmel
Link der Dokumentation ist bei Projekt

TENNEALE 2008
Vom Mangel zum Überfluss

TENNEALE 2007
Gräser, Blumen, Blüten

TENNEALE 2006
Bausubstanz

TENNEALE 2005
Bergheimat


Ausstellung von Bernhard Kathan
Besamungset, Strick und Badeanzug

TENNEALE 2004
Drei Positionen Ausstellung mit
Gerhard Diem, Alois Galehr, Michael Mittermayer


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